PFAS: für die Ewigkeit

FAST FÄCTS · PODCAST

Eine gelbe Regenjacke mit Kapuze; KI-generiert.

PFAS – auch bekannt als „Ewigkeitschemikalien“ – begegnen uns häufiger, als viele denken.

Bei den PFAS handelt es sich keineswegs um eine neuartige Klasse von Chemikalien. Bereits im Jahr 1938 wurde mit Polytetraflourethylen (PTFE), das unter den Markennamen Teflon™ oder Gore-Tex™ bekannt ist, die erste PFAS per Zufall vom Chemiker Roy Plunkett entdeckt. Aufgrund ihrer Inertheit gegenüber Umwelteinflüssen und ihrer vielfältigen Eigenschaften werden sie trotz hoher Produktionskosten in der Industrie vielseitig eingesetzt. Die Fähigkeit, gleichzeitig wasser- und fettabweisend zu sein, macht sie zu vielseitigen Oberflächenbehandlungsmitteln im Textilbereich. Auch in der Papierindustrie werden PFAS schon seit den 1960er Jahren zum Imprägnieren verwendet. Hinzu kommen Anwendungen in vielen weiteren Industriesektoren, wie z. B. Medizin, Elektronik, Kosmetik und Bauwesen. Daraus resultieren zahlreiche für den Menschen relevante Eintragsquellen.

Warum ist das ein Problem?

Die Substanzklasse ist toxikologisch nicht unbedenklich und zahlreiche Leitsubstanzen sind nicht abschließend bewertet.

3 Fakten

  • PFAS wurden bereits in der Antarktis nachgewiesen.
  • Bestimmte PFAS lassen sich bei vielen Menschen im Blut nachweisen.
  • PFAS-haltige Verpackungen gehören nicht ins Altpapier.

Mehr erfahren

Wie PFAS in die Umwelt und in Lebensmittel gelangen können und was wir im Labor dazu untersuchen, erklärt unser Experten-Team in Folge 42 unserer Apfel-Vogel-Stories.

Podcast anhören

Bild: KI-generiert.

 

 

Artikel erstmals erschienen am 07.09.2026